Die 5 größten Irrtümer bei der Elementarschadenversicherung

Die 5 größten Irrtümer bei der Elementarschadenversicherung

Die meisten Hausbesitzer in Deutschland haben eine Gebäudeversicherung. Dort versicherbar sind die Gefahren Feuer, Leitungswasser, Sturm und Hagel, Elementar und die unbenannte Gefahren.

Die Elementarschadenversicherung wird oftmals nicht abgeschlossen aufgrund einiger Irrtümer:

„Wo ich wohne besteht keine Gefahr für Elementar (Haus auf dem Berg, mitten in der Stadt)“

  • Starke Regenfälle in kurzer Zeit können nicht schnell genug versickern oder abgeleitet werden und dringen in Erd- und Untergeschosse über Türen, Fenster oder die Kanalisation ein. Deiche können brechen!

Wasser ist schon mitversichert in meiner Hausrat- und Gebäudeversicherung

  • Oft wird der Leitungswasserschaden (wie der Name schon sagt, Wasser aus einer Leitung) mit dem Elementarschaden verwechselt. Schäden durch Oberflächenwasser, z.B. durch Starkregen oder Rückstau vom Kanal gehören zur Gefahr Elementarschadendeckung.

Der Staat Hilft mir schon, wenn´s doch mal passieren sollte.

  • Seit dem 1. Juli 2019 gewährt der Staat keine finanzielle Unterstützung in Form von Soforthilfen mehr.
  • Schon bisher geleistete staatliche Zahlungen blieben meist weit hinter dem finanziellen Niveau zurück, das eine Elementarschadenversicherung gewährt.
  • Mehr dazu findest Du auf der Seite der Bayerischen Staatsregierung: www.elemenar-versichern.de

Die Elementarschadenversicherung ist doch eh zu teuer

  • Der Einschluss der Elementarschadenversicherung in die Wohngebäudeversicherung ist oftmals für weniger als 100 Euro im Jahr zu haben.

Der technische Schutz ist ausreichend

  • Die Rückstauklappe ist nur zuverlässig, wenn sie regelmäßig gewartet wird!
  • Die Rückstauklappe hilft nicht gegen Wassereinbruch über Fenster, Türen, Lichtschächte!
  • Abwasserkanäle sind oft Jahrzehnte alt und nach Bebauungserweiterungen unterdimensioniert für heutiges Starkregenaufkommen!
  • Fachgerechte Trocknung ist nicht billig.
  • Fassadendämmungen sind schnell unbrauchbar.
  • Bei höheren Fließgeschwindigkeiten oder hohem bzw. langem Wasserstand sind strukturelle Schäden am Gebäude zu erwarten.

Was kostet das für mich?

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